Markante Daten in Stichworten

- 12. Jahrhundert
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Erweiterung der bestehenden "Alten Veste" zu einer Wasserburg.
- 1219
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Die Familie Hohenlohe schenkt den Besitz dem Deutschen Orden.
- 1255
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Es entstehen die Burgkapelle im Osten, der Palas im Süden.
- 1339
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Die Wasserburg wird durch eine Vorburg, den "äußeren Schloßhof" mit
Burggraben, neue Zufahrten und Tore ausgebaut. Es werden u. a. der
Bläserturm und ein Kapitelsaal im Westflügel gebaut.
- 1527-1809
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Mergentheim ist nach der Zerstörung der Burg Horneck im Bauernkrieg
Zentrale des Deutschen Ordens im Südwesten.
- 1568-1628
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Umbau der Wasserburg durch Michael Bronner und Blasius Berwart zu einem
repräsentativen Renaissanceschloß. Aus dieser Zeit stammt die berühmte
Berwarttreppe (1574). Ausbau des Palas des 13. Jahrhunderts zur eigentlichen
Hochmeisterwohnung (1584). Der Hauptportalturm wird von 1626-28 als Zugang
von der Stadt in den "äußeren Schloßhof" geschaffen.
- 1730-1799
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Eine neue größere Schloßkirche entsteht (1730-1736) nach Plänen Joseph
Roths. Teilweise barocke Umgestaltung des Schlosses. Erhalten haben sich
zwei Appartements mit prachtvollem Stuck im zweiten Obergeschoß. Es folgen
Umbauten im Süd- und Westflügel (1776) und der Bau der Hauptstiege zwischen
Hauptportalturm und Nordflügel (1797-1799).
- nach 1809
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Auflösung des Deutschen Ritterordens im Rheinbund. Der Besitz fällt an die
die neue Württembergische Krone. Ein Großteil der Inneneinrichtung wird
ausgebaut und abtransportiert. Danach unterschiedliche Nutzungen des
Schlosses als Kaserne, Notunterkunft nach dem Zweiten Weltkrieg, als
Schule, Textilfabrik, Verwaltungsgebäude, Archiv.
- 1927
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Die erweiterte "Städtische Altertumssammlung", 1864 durch den Freiherrn
von Adelsheim begründet, findet im ehemaligen Kapitelsaal und Nebenräumen
im Schloß Platz. Träger des Museums ist (1930 bis 1979) der Verein
"Bezirksheimatmuseum e. V.", seit 1979 Verein "Deutschordensmuseum e. V.".
- 1956
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Der ehemalige Kapitelsaal wird restauriert und für kulturelle
Veranstaltungen genutzt.
- 1961 - 1969
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Das Bezirksheimatmuseum wird im Südflügel durch ein "Deutschordensmuseum"
mit dem Themenschwerpunkt "Residenzzeit des Deutschen Ordens in Bad
Mergentheim" erweitert.
- 1973
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Die Schausammlung wird unter dem Namen "Deutschordensmuseum" nach
vierjähriger Umgestaltung und Erweiterung wiedereröffnet.
- 1975 - 1996
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1975/76 wird ein Sanierungsprogramm für Schloß Mergentheim erstellt,
aber in dieser Form nicht umgesetzt. Es folgen die Sanierung des
Daches (1983 - 1984), der Schloßkirche (1987 - 1989). 1991 geht das
Museum in die Trägerschaft einer GmbH über.
Der erste Abschnitt des Museumsausbaus ist 1994 beendet. Die Abteilungen
Stadtgeschichte, Adelsheim- und Puppenstubensammlung sowie die
Museumsverwaltung werden ihrer Bestimmung übergeben. 1996 Einweihung
des Deutschordensbereichs.