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Erneuerung



In vier Schauräumen nördlich des Kapitelsaals, im letzten Abschnitt des Rundgangs, erfährt der Besucher wesentliche Details über die Erneuerung des seit 1809 von Wien aus geleitet Deutschen Ordens. Hier finden ferner die Restaurierung der westpreußischen Marienburg im 19. Jahrhundert, die Beschäftigung mit der Ordensgeschite in Wissenschaft und Publizistik sowie die Übernahme der Ordenssymbole außerhalb des Ordens, vor allem die militärische Verwendung des Ordenskreuzes als "Eisernes Kreuz" seit 1813, ihre Darstellung. Eine für Viele bisher sicher unbekannte Seite der ebenso problematischen wie faszinierenden deutschen-polnischen Geschichte wird hier aufgeschlagen.

Die Erneuerung des Adelsinstituts als katholischer "Deutscher Ritterorden" und die Wiederbelebung der Priesterkonvente wie des Schwesternzweigs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts blieben auf das Gebiet der Donaumonarchie beschränkt. Heute ist der mittlerweile rein klerikal-geistliche Orden, der mit seinem jetzt ausschließlich karitativen und seelsorgerischen Wirken wieder an seinen Ursprüngen anknüpft, vornehmlich in Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, in der Slowakei,in Slowenien und Tschechien tätig. Er zählt in seinen Reihen 91 Brüder und 273 Schwestern in 77 Niederlassungen, zudem 651 Mitglieder des Ordenszweiges der "Familiaren", d.h. Laien und Priester, die die Werke und Einrichtungen des Ordens nachhaltig unterstützen und wesentlich mittragen.

In Bad Mergentheim ist der Deutsche Orden heute zweifach präsent: durch die seit Anfang 1947 im örtlichen Caritas-Krankenhaus tätigen Ordensschwestern und durch das jetzt wiedereröffnete Museum, das als einziges seiner Art die Geschichte dieses Ordens von den Anfängen in der Ziet der Kreuzzüge bis in seine erneuerte Gegenwart darstellt.

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