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Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Stamm Walther von der Vogelweide

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Stammeswappen Walther von der Vogelweide

Rezepte und Ideen für die Lagerküche und drum herum

(eingesammelt in den Tiefen des Web oder auf zahlreichen Lagererfahrungen)

Wissenswertes zu Rhabarber

Rhabarber ist ein Frühlingsbote, etwa ab April sind die roten und grünen Stangen erhältlich. Leider ist die Saison sehr kurz!

Rhabarber ist kein Obst, sondern ein Gemüse. Wie der Sauerampfer gehört er zur Familie der Knöterichgewächse. Es ist erfrischend und schmeckt säuerlich, es kann wie Obst verwendet werden. In China wird die Wurzel auch als Heilmittel eingesetzt. Bei Verstopfung hilft Rhabarber, allerdings sollte er vorsichtig dosiert werden, sonst dreht sich die Situation um!
Die Blätter sind giftig, sie enthalten reichlich Oxalsäure. Die Blütenknospen können wie Broccoli oder Blumenkohl zubereitet werden.

Rhabarber passt sehr gut zu süßen Früchten und Beeren, die den herben Geschmack ausgleichen.
Das Rhabarberaroma passt gut zu Vanille oder Zimt, gezuckert werden sollte Rhabarber (das gilt auch für andere Fälle!) erst nach dem Garen, dann braucht man weniger und der Geschmack ist besser, außerdem spart man Kalorien ;-). Rhabarber enthält nur 18 - 20 kkal / 100 g und ist reich an Mineralstoffen (Mangan, Kalium) und Vitamin C.

Grünstieliger Rhabarber mit grünlichem Fleisch hat den höchsten Gehalt an Säure und liefert die stärksten Stengel. Der rotstielige mit grünem Fleisch ist weniger herb. Die rotstieligen, rotfleischigen Sorten haben einen milden Geschmack und leichtes Himbeeraroma.

Zur Oxalsäure: Auch in den Stangen ist Oxalsäure enthalten, allerdings in wesentlich geringeren Mengen als in den Blättern. Oxalsäure wird für den Kalziumaufbau benötigt, die Säure und das Mineral bilden Kalziumoxalat. Dies haftet nach dem Essen an den Zähnen und gibt ein stumpfes Gefühl! Den Säuregehalt kann man verringern, indem das Kochwasser entsorgt wird, außerdem sollte Rhabarber geschält sein und eventuell blanchiert werden. Keinesfalls sollte man ihn roh essen.

Lust bekommen? Dann probiert doch mal Buchweizen-Pfannkuchen mit Rhabarber!

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Stand: Sonntag, 21.05.2006 12:12