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Rhabarber
ist ein Frühlingsbote, etwa ab April sind die roten und
grünen Stangen erhältlich. Leider ist die Saison sehr
kurz!
Rhabarber
ist kein Obst, sondern ein Gemüse. Wie der Sauerampfer
gehört er zur Familie der Knöterichgewächse.
Es ist erfrischend und schmeckt säuerlich, es kann wie
Obst verwendet werden. In China wird die Wurzel auch als Heilmittel
eingesetzt. Bei Verstopfung hilft Rhabarber, allerdings sollte
er vorsichtig dosiert werden, sonst dreht sich die Situation
um!
Die Blätter sind giftig, sie enthalten reichlich Oxalsäure.
Die Blütenknospen können wie Broccoli oder Blumenkohl
zubereitet werden.
Rhabarber
passt sehr gut zu süßen Früchten und Beeren,
die den herben Geschmack ausgleichen.
Das Rhabarberaroma passt gut zu Vanille oder Zimt, gezuckert
werden sollte Rhabarber (das gilt auch für andere Fälle!)
erst nach dem Garen, dann braucht man weniger und der Geschmack
ist besser, außerdem spart man Kalorien ;-). Rhabarber
enthält nur 18 - 20 kkal / 100 g und ist reich an Mineralstoffen
(Mangan, Kalium) und Vitamin C.
Grünstieliger
Rhabarber mit grünlichem Fleisch hat den höchsten
Gehalt an Säure und liefert die stärksten Stengel.
Der rotstielige mit grünem Fleisch ist weniger herb. Die
rotstieligen, rotfleischigen Sorten haben einen milden Geschmack
und leichtes Himbeeraroma.
Zur
Oxalsäure: Auch in den Stangen ist Oxalsäure enthalten,
allerdings in wesentlich geringeren Mengen als in den Blättern.
Oxalsäure wird für den Kalziumaufbau benötigt,
die Säure und das Mineral bilden Kalziumoxalat. Dies haftet
nach dem Essen an den Zähnen und gibt ein stumpfes Gefühl!
Den Säuregehalt kann man verringern, indem das Kochwasser
entsorgt wird, außerdem sollte Rhabarber geschält
sein und eventuell blanchiert werden. Keinesfalls sollte man
ihn roh essen.
Lust
bekommen? Dann probiert doch mal Buchweizen-Pfannkuchen
mit Rhabarber!
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