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Astronomie-Tipps:
Der Schwan
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Ein
sehr schönes Sommersternbild ist der Schwan:

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Der Schwan
war in der griechischen Mythologie ein Freund von Phaeton, dem Sohn des
Sonnengottes. Nachdem Phaeton mit dem Sonnenwagen verunglückte, wurde
der Freund zum Trost in den Schwan verwandelt.
Die
griechischen Buchstaben in der Grafik haben freilich nichts mit dieser
Mythologie gemein. Die Sternbilder und -namen sind häufig schon im
Altertum entstanden, daher lateinische, altarabische oder auch griechische
Bezeichnungen. Innerhalb eines Sternbildes werden die einzelnen Sterne
nach ihrer Leuchtkraft bzw. scheinbaren Helligkeit unterschieden, dafür
dienen die griechischen Buchstaben. Schwächere Sterne bekommen auch
Zahlen oder lateinische Buchstaben.
Griechisches
Alphabet:
| α |
alpha |
ν |
ny |
| β |
beta |
ξ |
xi |
| γ |
gamma |
ο |
omikron |
| δ |
delta |
π |
pi |
| ε |
epsilon |
ρ |
rho |
| ζ |
zeta |
σ |
sigma |
| η |
eta |
τ |
tau |
| θ |
theta |
υ |
ypsilon |
| ι |
iota |
φ |
phi |
| κ |
kappa |
χ |
chi |
| λ |
lambda |
ψ |
psi |
| μ |
my |
ω |
omega |
Die helleren
Sterne des Schwans (α
Cyg bis ε Cyg)
werden auch als Kreuz des Nordens bezeichnet. Der Hauptstern Deneb (arabisch:
Schwanz) ist ein gelblichweißer Stern, der etwa 1800 Lichtjahre
von uns entfernt ist. Er strahlt 75.000 mal heller als unsere Sonne, seine
Oberfläche ist etwa 11.000° C heiß! Interessanter für
eine Beobachtung ist jedoch β Cyg
(Albireo, arabisch: Vogel). Mit dem Feldstecher kann man bereits erkennen,
dass es ein Doppelstern ist, er wird zu den schönsten Doppelsternen
des ganzen Himmels gezählt. Neben dem gelben Hauptstern steht ein
blauer Begleiter.
Auch 61 Cyg
gibt sich im Fernrohr oder Feldstecher als Doppelstern zu erkennen.
Schedir ist
ebenfalls von den arabischen Astronomen benannt worden, der Name bedeutet
Brust.
M 39 ist
ein sehr schöner Sternhaufen in der Nähe des Schwans, mit dem
Feldstecher läßt er sich bereits beobachten. Etwa 25 Sterne
der 6. bis 9. Größe stehen hier dicht beisammen. NGC 7000 ist
der berühmte Nordamerika-Nebel, der mit einfachen Hilfsmitteln jedoch
nur schwer erkennbar ist.
In unseren
Breiten kann der ganze Schwan etwa ab Mai beobachtet werden, am 1. September
steht er um 22.00h hoch im Zenith.
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