VCP-Zeichen

Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Stamm Walther von der Vogelweide

Würzburg und Estenfeld

Platzhalter

Stammeswappen Walther von der Vogelweide

Fueller

Begriffe aus der Pfadiwelt: T

TCP:

Tatgemeinschaft Christlicher Pfadfinderinnen, gegründet von Mutter Riebold. S. auch BCP.

Zurück nach oben

Tracht:

Auch Kluft genannt. Die pfadfinderische Bekleidung besteht aus dem Hemd, einem Halstuch mit Knoten und dem Verbandsabzeichen. Je nach Land und Verband können weitere Besonderheiten dazukommen.

Zurück nach oben

Trachtordnung:

VCP-Klufthemd

Der VCP hat eine Trachtordnung. Dort heißt es:

Die Tracht ist ein äußeres Zeichen der Gemeinschaft einer Gruppe und damit des gesamten Verbandes. Sie stellt über alle Grenzen hinweg ein Symbol für die weltweite Verbundenheit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder dar. Für die Einzelnen ermöglicht sie auch äußerlich eine Identifizierung mit der Gruppe und dem Verband. Sie ist darüber hinaus eine praktische Kleidung für Pfadfinderinnen
und Pfadfinder und soll einfach und preiswert sein. Außer den in der Trachtordnung genannten Zeichen und Kleidungsstücken gehört nichts weiter zur Tracht des VCP. Über das Tragen der Tracht entscheidet jede Gruppe selbst. Diese Entscheidung sollte nach einer inhaltlichen Auseinandersetzung über das Für und Wider des Trachttragens getroffen werden. Die Trachtordnung
will eine Hilfe und keine Reglementierung sein. Die formale Ordnung darf niemals wichtiger sein als individueller Spielraum, Kreativität und Inhalte der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung.

Die Tracht des VCP besteht aus Bluse oder Hemd, Halstuch mit Halstuchring und VCP-Webzeichen.
1. VCP-Bluse/VCP-Hemd: hellgrau, mit zwei Brusttaschen;
2. Halstuch: rot für die Kinderstufe, blau für alle übrigen Mitglieder;
3. Halstuchring: nach Entscheidung der örtlichen Gruppen;
4. VCP-Webzeichen: weißes, gesticktes VCP-Zeichen auf blauem Grund, auf der Mitte der linken Brusttasche.

Darüber hinaus werden folgende weitere Kleidungsstücke und Zeichen empfohlen, jedoch nur so, wie sie beschrieben sind. Andere als die unten genannten Zeichen sollen auf dem VCP-Hemd/der VCP-Bluse nicht getragen werden.
5. Deutschlandband: mitten über die Patte der linken Brusttasche;
6. Webzeichen des Pfadfinderinnen-Weltverbandes: auf dem linken Ärmel, Oberkante etwa acht cm unter der Ärmelkante;
7. Webzeichen der Pfadfinder-Weltorganisation: wie 6.;
8. Pfadfinderinnen- und Pfadfinderkreuz: als Anstecknadel auf der linken Brusttasche, zwischen VCP-Zeichen und Taschenpatte für Kreuzpfadfinderinnen und Kreuzpfadfinder;
9. VCP-Pullover: mit VCP-Zeichen;
10. VCP-T-Shirt: mit VCP-Zeichen;
11. Lager- und Aktivitätsabzeichen. Auf Beschluss von Bundesleitung, Bundesrat oder der betreffenden Landesleitung können zu bestimmten Anlässen (Lager, Veranstaltungen, Aktionen, Jubiläen usw.) Webzeichen u. Ä. mitten auf der rechten Brusttasche getragen werden, es sei denn, es wird anders beschlossen. Diese Zeichen werden mit Ablauf des Jahres wieder entfernt.
12. Woodbadge: das Woodbadge, das Gilwellhalstuch und der Gilwellhalstuchring, auch zum blauen VCP-Halstuch (außer Gilwellhalstuch);
13. Jungenschaftsjacke: nach Entscheidung der örtlichen Gruppen.

Zurück nach oben

Tschai:

Das Wort "Tschai" stammt aus dem russischen und türkischen Sprachraum und heißt schlicht "Tee". Bei den Pfadfindern ist daraus ein beliebtes Getränk mit unterschiedlichen Rezepturen geworden. Diese Beschreibung stand in einem alten CP-Kalender:

"Wenn wir aber dieses Zauberwort hören, dann denken wir an Feier, Kuchen, Feuer und Singen. Rezepte sind überall verschieden und streng geheim. Aus lauter Nächstenliebe plaudere ich mein Grundrezept aus:
Gleich, wenn ich das Wasser im Hordentopf aufsetze, schneide ich ein bis zwei Äpfel hinein. Sie sollen ordentlich auskochen und das Wasser weich und schaumig schmecken lassen. Der folgende Zusatz besteht aus nicht mehr als ein bis zwei Gewürzen und Kräutern, wo vorhanden. Hier entscheidet sich, wer Kenner werden und wer ewig Dilettant bleiben wird.
Dann kommt Tee hinein, rabenschwarz wie meine Seele. Natürlich nehme ich nun den Topf vom Feuer, und schmecke mit Zucker, viel Zucker, und einer Flasche Rotwein ab.

Zu beachten:
Erstens Rotwein: Zuviel macht aus dem ganzen Zeug einen mißglückten Punsch. Aber wenn er völlig fehlt, kannst du dein Werk bestenfalls als Obstsuppe oder Hermann-Löns-Gedächtnistee bezeichnen.
Zweitens Seltenheit: Wie alles Gute soll auch der Tschai etwas Außergewöhnliches bei uns bleiben. Er fordert sein strenges Zeremoniell wie in Japan etwa der Tee und dient nicht dazu, den Kuchen hinunterzuspülen.
Drittens: Wenn der Bund jetzt Tschai und dazu noch nach diesem Rezept kocht, entziehen wir euch die Lizenz und brüten ein neues aus. Entweder etwas Eigenes oder gar nichts!
(Vom Tschai hängt aber die gute Gruppe nicht ab, und gegen einen guten Waldläufertee habe ich hiermit auch nichts gesagt.)"

tschai.gif


In unserem Stamm bevorzugen wir die alk-freie Version:


1 l O-Saft, 1 l Traubensaft und 2-3 l schwarzer Tee werden sorgfältig titriert. Nach dem Schrumpfen des Volumens auf 98,5 % wird selbstgepflückter Honig scheibenweise untergelegt und sorgsam gerührt (nicht geschüttelt!). Nach dem Einwurf von Haselnüssen (etwa 98 % der Oberfläche sollen bedeckt sein) wird in dieser Reihenfolge weiterverfahren:

1. Entsprechend obiger Menge werden 10 Äpfel in Stücke von etwa 3,5 cm³ zerkleinert.

2. 6 Orangen werden behutsam geschält, vorsichtig entkernt und in Stücke von 4,5 cm³ gehobelt.

(Diese Tätigkeiten sollten von maximal zwei Pfadis verrichtet werden, damit nach nahrungsaufnahmebedingter Reduktion genügend Teile für den Tschai verbleiben.)

3. Zusammen mit einer Zimtstange, dem Inneren einer Vanilleschote sowie pro Hordentopf 5 Beutel Glühweingewürz werden obige Zutaten unter den flüssigen Teil gemischt.


Fertig! Zum gefahrlosen Verzehr von Tschai empfehlen wir die Pambotscha!

Zurück zur Übersicht (Pfadfinderbegriffe) - Zurück zu den Rezepten - Zurück nach oben

tusk:

Spitzname von Eberhard Koebel (22.6.1907 - 31.8.1955, Wikipedia-Artikel externer Link), Begründer der dj 1.11. Er führte u.a. die Kohte und die Jungenschaftsjacke in der deutschen Jugendbewegung ein.
 
Zurück nach oben
Q
X
Y
 
Begriff(e) vorschlagen
 
Fueller

Platzhalter

 

Stand: Mittwoch, 23.11.2005 12:30